Vielen Diabetikern ist der Zusammenhang zwischen einer Hörminderung und der Krankheit Diabetes nicht bekannt.
Mehrere Studien zeigen sogar, dass das Risiko für einen Hörverlust bei Diabetespatienten doppelt so hoch ist, wie im Bevölkerungsdurchschnitt.
Dieses erhöhte Risiko führt dazu, dass jeder fünfte Diabetiker bereits mit einer Hörminderung leben muss. Fast jeder Zweite weist dazu auch eine verminderte Wahrnehmung für hohe Töne auf.
Diese Erkenntnis lässt die Schlussfolgerung zu, dass Diabetes als Risikofaktor für einen Hörverlust bisher unterschätzt wurde.
Um einen Rückgang des Hörvermögens möglichst früh zu erkennen und damit möglichen Folgeerkrankungen wie Demenz oder Depression vorbeugen zu können, gehen Sie bitte regelmäßig zum Audiatrie-Hörtest zu Ihrem Audiatrie-Akustiker.
Der Audiatrie-Hörtest ist eine neuartige Methode, über die es möglich ist, die individuelle Hörschwelle eines Hörgeschädigten zu ermitteln. Der Test wird von Hörakustik-Fachbetrieben eingesetzt, um speziell auch bei diabeteskranken Menschen regelmäßig das Hörvermögen zu prüfen.
Bei der Audiatrie werden komplexe Rauschsignale genutzt, die eine gute Lautheitswahrnehmung in allen Frequenzbereichen gewährleisten. Dies ist gerade bei einem stark schwankendem Gehör, über das viele Diabeteskranke klagen, angenehm.
Die Signale werden zudem zunächst in einer gut wahrnehmbaren Lautstärke abgespielt, bevor sie dann bis zur gerade eben wahrnehmbaren Lautstärke reduziert werden. Das erfordert weniger Konzentration für die Testpersonen, die sich ohnehin etwas schlechter auf akustische Signale konzentrieren können.
Dieser Test ist einfach in der Durchführung, sehr präzise und besonders gut nachvollziehbar in der Ergebnisauswertung.